Schwarzes Gold
Schwarzes Gold ist eine Serie von 22 Fotografien, die ortsspezifisch für die ehemalige "Esse" des Heizkraftwerk Chemnitz installiert wurden. Ergebnis ist ein Parcours, der gemeinsam mit dem Berliner Künstler Steffen Seeger entstand.
Mit dem „Schichtwechsel“ am 18. Januar 2024 im Braunkohlekraftwerk Nord II in Chemnitz endete nicht nur eine prägende Ära der Energieversorgung der Region – auch der bunte Schornstein von eins verlor seine technische Bestimmung. Seine Rolle als Wahrzeichen der Stadt und wohl größtes Kunstwerk der Welt füllt er jedoch weiterhin aus. Der 2013 vom französischen Konzeptkünstler Daniel Buren in sieben Farben gefasste Bau konnte damit zu einem außergewöhnlichen Ausstellungsort werden.
Im Rahmen der Idee einer kulturellen Nachnutzung des ehemaligen Kraftwerksgeländes belebt ab sofort eine Kunstausstellung im Schornsteinfuß das Bauwerk aufs Neue. Die Leipziger Fotografin Margret Hoppe fing wenige Monate nach der Stilllegung das Gelände und die abgeschaltete Technik mit Ihrer Kamera ein. Die Fotografien bilden mit den Illustrationen und Installationen des Berliner Künstlers Steffen Seeger eine Symbiose. Am 30. Juni 2026 wurde die Ausstellung offiziell eingeweiht.