Bulgarische Denkmale, 2008

Fotografien, 90 x 72 cm und 72 x 90 cm  

 

Stoju Todorow, Einheit des Kampfes für nationale und soziale Freiheit, 1975, Metall, Beton, 2007, Busludscha Gipfel

  
In dieser Serie zeige ich Denkmale und Wandbilder, die im Auftrag der Kommunistischen Partei zu Zeiten des Realsozialismus entstanden sind. Ein Teil dieser Arbeiten sind an ihren ursprünglichen Orten zu verblieben, andere wurden in Depots verlagert.

Ähnlich der Leere auf den Fotografien der verschwundenen Bilder, die von Abwesenheit zeugen, stehen die maroden Denkmale für den Zerfall der kommunistischen Staaten Südosteuropas. Laut der Definition von Hans-Ernst Mittig und Volker Plagemann ist ein Denkmal »ein für die Dauer bestimmtes Werk, das an Personen oder Ereignisse erinnert und aus dieser Erinnerung einen Anspruch seiner Urheber, eine Lehre oder ein Appell an die Gesellschaft ableiten und historisch begründen soll«.

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2:Stern aus Rubin, 1953
Parteipalast Sofia
Stadtbad Sofia, 2007

2:Kalina Tasewa, Boitscho Grigow, Wladimir Boew, Erste Konferenz der Kommunistischen Partei, 1951, Öl auf Leinwand, 348 x 470 cm
Depot der Nationalgalerie Sofia, 2007

2:Georgi Stoilow, Denkmal der Kommunistischen Partei,1975, Metall, Beton
Busludscha Gipfel, 2007

2:Wladislaw Paskalew und Kentscho Kenew, Der Sieg am 9.9.1944,
1975, Mosaik
Panorama-Rundgang im Busludscha Denkmal, 2007

1:Christo Stefanow, Joan Lewiew, Iwan Iwanow,
Karl Marx, Friedrich Engels, Wladimir Iljitsch Lenin, 1975, Mosaik,
Busludscha Denkmal, 2007

1:Depot der Nationalgalerie Sofia, 2007

1:Dimo Saimow, Die Partei,
1976, Wandgemälde
Parteigebäude Pernik, 2007

1:Nikolaj Schmirgela, Johann, 1970, Granit
Depot des Vereins Bildender Künstler, Sofia, 2007

2:Iwan Iwanow, ohne Titel, Sgraffito
Bibliothek Iwan Wasow, Plowdiw, 2007

 

 
  (c) M. Hoppe 2008