Architextures
Margret Hoppe, Thilo Schoder, Textilfabrik Gera II, 2017

Archite(x)tures – Margret Hoppe & Julien Lescoeur

kuratiert von Marc Barbey.

Eröffnung der Ausstellung am 20.9.2018 von 18h-21h in Anwesenheit der Fotografen.
Rede zur Ausstellung von Marc Barbey.

Collection Regard Berlin
Steinstraße 12, 10119 Berlin

Geöffnet Freitags von 12-18h und nach Terminvereinbarung.

Salon Photographique und Führung mit Margret Hoppe:
Künstlergespräch am Donnerstag den 11. Oktober. Einlass ab 19 Uhr, Gespräch ab 19:30, Kostenbeitrag 5€. Reservierung/ Voranmeldung : info@collectionregard.com.

Führung mit Margret Hoppe und Marc Barbey am Freitag den 12. Oktober um 15 Uhr: Eintritt frei.

Reservierung/ Voranmeldung : info@collectionregard.com.

GEZEIGT WIRD HOPPES ZYKLUS "UNTERBELICHTETE MODERNE", DER 2017 ENTSTAND. DARIN UNTERSUCHT DIE FOTOGRAFIN VERGESSENE BAUTEN DER MODERNE VON THILO SCHODER UND HANS SCHAROUN IN THÜRINGEN UND SACHSEN. 
 
LESCOEURS ZYKLEN "AÉROLITHIQUES" UND "VELVET DOOM" WURDEN BEIDE IN BERLIN REALISIERT. IN IHNEN SETZT ER DETAILS VON STRUKTUREN UND TEXTUREN VON GEBÄUDEN INS BILD. 
 
DIE  BEIDEN JUNGEN, ABER BEREITS ANERKANNTEN FOTOGRAFEN KONZENTRIEREN  SICH IN IHREN ARBEITEN AUF STRUKTUREN, MATERIALITÄT UND OBERFLÄCHEN  VON ARCHITEKTUR.
 
MARGRET HOPPES WERK HAT EINEN KLASSISCH-FOTOGRAFISCHEN ANSATZ. MIT IHREM SUBJEKTIVEN STIL ERFASST SIE DIE STRUKTUREN SOWIE DEN GEIST UND DIE ATMOSPHÄRE DER RÄUMLICHKEITEN IN EINER SEHR GRAFISCHEN UND INTIMEN WEISE. IHRE ARBEITEN BEFINDEN SICH IN ZAHLREICHEN PRIVATEN UND ÖFFENTLICHEN SAMMLUNGEN. 
 
LESCOEUR ZIEHT SEINE INSPIRATION AUS UNTERSCHIEDLICHSTEN MEDIEN UND GATTUNGEN, ETWA AUS GIACOMETTIS KUBUS, DEN FILMEN VON DAVID LYNCH UND STANLEY KUBRICK, DER MUSIK VON JOY DIVISION SOWIE DEN MALERN GIORGIO MORANDI UND AD REINHARDT. DER ZYKLUS "AÉROLITHIQUES" WURDE IN DIE SAMMLUNG DER BIBLIOTHÈQUE NATIONALE DE FRANCE AUFGENOMMEN.
 
DIESE AUSSTELLUNG FINDET IM RAHMEN DES MONATS DER FOTOGRAFIE OFF BERLIN STATT. DIE AUSGESTELLTEN WERKE STEHEN ZUM VERKAUF (INFORMATIONEN AUF ANFRAGE).
 

 

Künstlergespräch Kulturhistorisches Museum Görlitz

30. August 2018 um 17 Uhr 

Während des 20. Jahrhunderts gehörte Görlitz zu den bedeutendsten Standorten der deutschen Fotoindustrie. Nach 1990 blieb davon nur wenig erhalten. Margret Hoppe nahm im Frühjahr 2018 ehemalige Standorte von Fototechnikherstellern wie Hugo Meyer oder von ehemaligen Fotoateliers wie dem von Robert Scholz auf. An einigen dieser Orte erinnert heute nichts mehr an die mit ihnen verbundene Geschichte, so z. B. auf dem Innenhof des Hauses Rauschwalder Straße 28. Hier hatte die Firma Curt Bentzin ihren Sitz, die in den 1920er und 1930er Jahren innovative Kameras produzierte und damit international große Erfolge erzielte. Bentzin-Kameras sind heute gesuchte Sammlerstücke während der Ort, an dem sie gefertigt wurden, in Vergessenheit geraten ist.
Margret Hoppe zählt zu den namhaften zeitgenössischen Fotografinnen Deutschlands. Ihre Werke wurden bereits in renommierten Galerien und Museen europaweit ausgestellt. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien unter anderem von der Wüstenrot Stiftung, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Freistaat Sachsen.
 
In den vergangenen Monaten hat die Leipziger Fotografin Margret Hoppe eine Spurensuche zu Orten der Fotografiegeschichte von Görlitz unternommen. Das Projekt fand mit Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen parallel zur Sonderausstellung „Im Moment. Fotografie aus Sachsen und der Lausitz“ statt, die das Kulturhistorische Museum Görlitz und der Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden gemeinsam zeigten.